Solarpflicht für Unternehmen ab 2022 / 2023: aktuelle Gesetzeslage

Solarpflicht für Unternehmen ab 2022

Einige Bundesländer haben schon eine Solarpflicht für Unternehmen im Jahre 2022 beschlossen. Dies betrifft Unternehmen aus der Industrie und dem Gewerbe, die Nichtwohngebäude und größere Parkplätze errichten lassen. Teilweise greift diese Pflicht aber auch bei Dachsanierungen von Bestandsgebäuden ein.

Solarpflicht für Unternehmen ab 2022

In mehreren Bundesländern sind bereits Gesetze beschlossen, die die Installation von PV-Anlagen verpflichtend machen

Solarpflicht für Unternehmen ab 2022 in Deutschland

Für viele Unternehmen ist die Solarpflicht eine zusätzliche Last beim Bau von Produktions-, Logistik-, oder Bürogebäuden und beinhaltet meist nicht eingeplante Kosten. Doch damit ergeben sich auch große Möglichkeiten für die Unternehmen: günstiger Strom, ein positiver Beitrag für die Umwelt und somit ein besseres Image für ihr Unternehmen, wie auch die Chance auf eine zusätzliche Einnahmequelle.
 
Wer genau von dieser Solarpflicht betroffen ist, wie die Anforderungen aussehen und welche Möglichkeiten Unternehmen bei der Umsetzung haben, erfahren Sie in diesem Artikel. Wir von Flächenverpachtung liefern Ihnen die Antworten und Lösungen.

Was bedeutet die Solarpflicht für Unternehmen und wo gilt sie?

Die Solarpflicht bedeutet grundsätzlich, dass auf oder an einem Gebäude eine Photovoltaikanlage installiert und betrieben werden muss. Allerdings ist diese Verpflichtung derzeit nicht bundeseinheitlich geregelt, sondern ist eine Initiative der einzelnen Bundesländer.
In allen Bundesländern, die bisher eine Photovoltaik-Pflicht beschlossen haben ist sie unterschiedlich aufgestellt und setzt damit eigene Anforderungen.

Wen betrifft die Solarpflicht und was muss unternommen werden?

Die Solarpflicht der Bundesländer betrifft in erster Linie Unternehmen, die neue Nichtwohngebäude errichten. In einigen Bundesländern betrifft sie auch den Bau neuer Parkplätze. Bei bestehenden Gebäuden gelten die Vorschriften nur für größere Dachumbauten, wie z.B. einen Dachausbau, einen Dachgeschossausbau oder eine Dachsanierung.
 
In den folgenden Stichpunkten berichten wir mehr über die Photovoltaik-Pflicht. Diese Details können sich jedoch in den jeweiligen Bundesländern voneinander unterscheiden. Zum Teil sind diese noch nicht abschließend geregelt, sondern werden noch per Rechtsverordnung bestimmt:
 
  • Eine allgemeine Errichtungs- und Nutzungspflicht für Photovoltaikanlagen für neue und bestehende Gebäude.
  • Die Mindestgröße der Anlage ist unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland geregelt.
  • Die Pflicht gilt für Neubauten in Baden Württemberg ab 2022 und ab 2023 in den restlichen Bundesländern. Für bestehende Gebäude gilt die Pflicht bereits ab 2023.
  • Zur Umsetzung dieser Photovoltaik-Pflicht können sich Eigentümer auch eines Dritten bedienen. Sie können Ihre Dachflächen z.B. verpachten und eine PV Anlage ohne jegliche Investitionskosten erwerben und montieren lassen.

In allen Bundesländern, die bisher eine Photovoltaik-Pflicht beschlossen oder geplant haben, ist diese unterschiedlich ausgestaltet und hat daher eigene Anforderungen. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Regelungen zur Photovoltaik-Pflicht in den einzelnen Bundesländern:

GrundlageGültig abWer?ParkplätzeDetails
Baden WürttembergKlimaschutzgesetz §8 a bis e2022Neubau von NichtwohngebäudenAb 35 StellplätzeVerordnung im Oktober 2021 verabschiedet
HamburgKlimaschutzgesetz §16Neubau ab 2023 Bestand ab 2025Alle Gebäude-Keine Mindestgröße
Schleswig HolsteinEnergiewende- und Klimaschutzgesetz §112023Nichtwohngebäude Neubau und Dachrenovierungab 100 StellplätzeKeine Mindestgröße
BerlinSolargesetz2023Alle Neubauten und Dachumbauten-30% der Dachfläche
BremenBeschluss der BürgerschaftoffenNeubau und Bestandin Planung-
Rheinland PfalzLandessolargesetz2023Gewerblich genutzter NeubauAb 50 Stellplätze60% der geeigneten Fläche
NordrheinwestfalenLandesbauordnung §72022Nur Parkplätze von GewerbeflächenAb 35 Stellplätze-

Fazit: Wie Unternehmen jetzt Photovoltaikanlagen ohne jegliche Investitionskosten erhalten können

Sie können die Photovoltaik-Pflicht jetzt zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen. Wir von Flächenverpachtung garantieren Ihnen durch die Verpachtung Ihrer ungenutzten Dachfläche eine kostenlose Photovoltaikanlage und eine zusätzliche Einnahmequelle.

Dabei müssen Sie sich keine Gedanken über die Montage, den Betrieb oder jeglicher Umsetzung machen. Wir tragen sämtliche Projektkosten und Sie erhalten eine Pacht für Ihre ungenutzte Dachfläche in Form einer Einmalzahlung oder einer jährlichen Pachtzahlung.

Als weiteren Vorteil können Unternehmen aus drei Vergütungsmodellen wählen:

1. Einmalzahlung im Voraus (Liquidität für Ihr Unternehmen)

2. Jährliche Pachtzahlungen (sichere, kalkulierbare Einnahmequelle)

3. Dachsanierung (Wir übernehmen die Dachsanierung und bebauen die Fläche erst im Anschluss mit einer PV- Anlage)

Sie nutzen den erzeugten Strom durch die PV-Anlage direkt für Ihre Produktion und können Energiekosten sparen. Die Laufzeit des Pachtvertrages beträgt mindestens 20 Jahre (modellunabhängig).

Erhalten Sie jetzt Ihr unverbindliches Pachtangebot für Ihre Dachfläche und nutzen Sie die Photovoltaik-Pflicht zu Ihrem Vorteil.

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2 Meinungen zu “Solarpflicht für Unternehmen ab 2022 / 2023: aktuelle Gesetzeslage

  1. Dennis Becker sagt:

    Mein Onkel ist derzeit auf der Suche nach einer Dachsanierung. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu erfahren, dass es für Unternehmen ab 2022 eine Solarpflicht gibt. Ich hoffe, dass er einen passenden Anbieter finden wird.

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