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Ackerland verpachten – Pachtpreise 2023/24

Sie möchten wissen, wie die aktuellen Pachtpreise für Ackerland aussehen? Wenn Sie Ackerland besitzen und darüber nachdenken, es zu verpachten, ist es wichtig, gut informiert zu sein. In diesem Beitrag bieten wir Ihnen einen detaillierten Überblick über die Pachtpreise für Ackerland in Deutschland und erläutern, wie Sie das Beste aus Ihrer Verpachtung herausholen können.

Ackerland Pachtpreise - 2023-2024 - Photovoltaik auf Acker

Kernpunkte zusammengefasst:

  • Aktueller Pachtpreis für Ackerland in Deutschland im Durchschnitt: 375 Euro Pacht pro Hektar und Jahr.
  • Aktueller Pachtpreis für Photovoltaik auf Ackerland in Deutschland: 3.500 – 5.000 Euro Pacht pro Hektar und Jahr.
  • Ackerland welches für Photovoltaik verpachtet wird erreicht eine bis zu 10-Fache Steigerung der Pachteinnahmen.
Pachtpreise in Deutschland für Ackerland - Flächenverpachtung
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Ackerland verpachten – Wie hoch ist der Pachtpreis für Ackerland?

Die großen Unterschiede der Pachtpreise für Ackerland sind in Deutschland besonders auffällig. Während einige Regionen hohe Preise verzeichnen, sind andere Gebiete deutlich günstiger. Interessanterweise zeigt eine europaweite Analyse, dass solch signifikante Preisunterschiede im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland am stärksten ausgeprägt sind, sowohl bei den Pacht- als auch bei den Verkaufswerten.

Pachtpreise für Ackerland - Statistik

Quelle: © Statista 2023

Die Pachtpreise für Ackerland in Deutschland zeigen eine steigende Tendenz. Aktuell liegt der durchschnittliche Pachtpreis für Ackerland bei etwa 375€ pro Hektar. Besonders interessant ist, dass die Pachtpreise für Flächen, die für Solarparks vorgesehen sind, deutlich höher ausfallen und über das 10 fache mehr erwirtschaften.

Hier sind Pachteinnahmen im vierstelligen Bereich pro Hektar und Jahr keine Seltenheit. Die genaue Höhe variiert jedoch je nach verschiedenen Faktoren wie Lage, Ausrichtung und Bodenbeschaffenheit. Der genau Wert lässt sich jedoch schnell durch eine kostenfreie Flächenprüfung klären. (mehr erfahren)

Welches Bundesland hat den höchsten Pachtpreis für Ackerland?

Mit einem Pachtpreis von durchschnittlich 614€ pro Hektar hat NRW den höchsten Pachtpreis für Ackerland in Deutschland.

BundeslandDurchschnittlicher Pachtpreis pro Hektar in (€)
1. Nordrhein-Westfalen614€ / Hektar
2. Niedersachsen595€ / Hektar
3. Schleswig-Holstein547€ / Hektar
4. Bayern444€ / Hektar
5. Sachsen-Anhalt339€ / Hektar

Was treibt den Pachtpreis für Ackerland kontinuierlich an?

Die Pachtpreise für Ackerland werden ähnlich wie bei den Pachtpreisen für Grünland maßgeblich durch Angebot und Nachfrage, alternative Nutzungsformen wie Solarparks, steigende Lebensmittelpreise und staatliche Subventionen beeinflusst.

Insbesondere die Nutzung von Ackerland für Solarprojekte hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Solche Projekte bieten nicht nur eine umweltfreundliche Energiequelle, sondern können für Landbesitzer auch äußerst rentabel sein. Die Umwandlung von Ackerland in Solarparks kann deutlich höhere Pachteinnahmen generieren (3.500 – 5.000€ pro Hektar und Jahr) als traditionelle landwirtschaftliche Nutzungen, wodurch sich für Landbesitzer neue wirtschaftliche Perspektiven und Vorteile eröffnen. 

Ackerland für Photovoltaik verpachten – Ihre Vorteile

Das Verpachten von Ackerland für Photovoltaik-Projekte bietet zahlreiche Vorteile. Landbesitzer können von stabilen und höheren Pachteinnahmen profitieren, im Vergleich zur traditionellen landwirtschaftlichen Nutzung. Zudem ermöglicht es eine umweltfreundliche Energiegewinnung und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Die Verpachtung erfordert zudem keinen Wartungsaufwand seitens des Landbesitzers und bietet eine langfristige und sichere Einkommensquelle. Insgesamt stellt die Verpachtung für Photovoltaik eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Nutzung der Freifläche dar.

Sie möchten wissen ob auch Ihr Ackerland für die Errichtung eines Solarparks geeignet ist? Wir von Flächenverpachtung helfen Ihnen unverbindlich und kostenfrei den idealen Pächter zu finden und die höchstmöglichen Pachteinnahmen zu generieren. Zusätzlich wird Ihre Fläche vorab kostenfrei auf mögliche Restriktionen geprüft und Sie erhalten innerhalb kürzester Zeit Klarheit ob Ihr Ackerland für Photovoltaik geeignet ist und welcher Pachtpreis Ihre Fläche wert ist.

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Welche Rolle spielt die Bodenqualität bei der Bestimmung des Pachtpreises für Ackerland?

Die Bodenqualität ist ein zentraler Faktor bei der Bestimmung des Pachtpreises für Ackerland. Folgende Punkte sind ausschlaggebende Punkte:

  • Fruchtbarkeit: Ein fruchtbarer Boden verspricht höhere Erträge.
  • Bodenstruktur: Ein gut strukturierter Boden kann den Pachtpreis erhöhen.
  • Bewirtschaftungskosten: Hochwertiger Boden kann zu Einsparungen bei Düngemitteln und Pestiziden führen.
  • Drainage: Ein gut drainierter Boden reduziert das Risiko von Überschwemmungen.
  • Wasserspeicherung: Die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern, ist in trockenen Gebieten wertvoll.
  • Allgemeiner Wert: Ein qualitativ hochwertiger Boden zieht generell höhere Pachtpreise an.

Kurz gesagt, ein qualitativ hochwertiger Boden bietet sowohl für den Eigentümer als auch für den Pächter erhebliche Vorteile und wird in der Regel einen höheren Pachtpreis erzielen, wenn man sein Ackerland für herkömmliche landwirtschaftliche Zwecke verpachtet.

Bei der Verpachtung von Ackerland für Photovoltaik spielt die Bodenqualität eine etwas andere Rolle.

Während für landwirtschaftliche Zwecke die Fruchtbarkeit im Vordergrund steht, sind für Solarparks vor allem die Topografie und die Beschaffenheit des Bodens entscheidend. Ein flaches Gelände erleichtert die Installation von Solarmodulen. Zudem sollte der Boden stabil genug sein, um die Strukturen der Solarpanels zu tragen.

Allerdings bietet die Verpachtung für Solarparks auch die Chance, weniger fruchtbare Böden gewinnbringend zu nutzen. Interessant ist auch, dass Solarparks den Boden schonen können, da sie den Boden vor Erosion schützen und ihm eine Regenerationspause bieten. Insgesamt kann die Verpachtung von Ackerland für Solarparks, unabhängig von der Bodenqualität, eine attraktive und nachhaltige Einnahmequelle darstellen.

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